Dank dem vorherigen Sichten von einigen Sattelitenbildern entschieden uns zunächst an einem kleinen Wehr anzufangen und dann flussab zu fischen. Leider führte der Fluss in diesem Anschnitt nur sehr wenig Wasser, so dass lediglich am Wehr ein einigermaßen vernünftiges Fischen möglich war. Leroy konnte nach wenigen Minuten eine tolle 36er Bachforelle landen und ich legte mit einer knapp 30er nach! Leroy stieg leider ein starker 40+ Fisch kurz vor dem Kescher wieder aus.

Mark konnte einige Meter flussab hinter einer Rausche ebenfalls seine erste Forelle ca. 25 cm auf Nymphe fangen. Nach 2 weiteren Stunden und einiger abgefischten Rinnen wechselten wir die Stelle. Im mittleren Abschnitt wurde der Wasserstand höher und wir konnten einige schöne Gumpen, Rinnen und Rauschen befischen. Nach einigen kleineren Bachforellen für Leroy, Mark und mich folgte noch eine schöne 35er Regenbogenforelle von mir!

Ein noch vor der Mittagspause gefischter, vielversprechender Entwässerungsgraben, blieb für uns leider ohne Erfolg. Nach einer zünftigen Mittagspause mit Bratwurst vom Grill in herrlicher Natur, ging es dann am Nachmittag zum Einlauf eines kleinen Baches am unteren Ende der Strecke. Ich konnte beim ersten Wurf gleich eine kleine Bachforelle landen. Keine zwei Minuten später lag ich selbst halb im Wasser…ich war mit dem Standbein weggerutscht und musste mich umziehen gehen. Leroy und Mark brachen ebenfalls ab, denn die Mündung war sehr versandet und brachte keinen weiteren Fisch ein. Wir wechselten zum Abend hin noch einmal die Stelle und befischten eine Brücke und eine kleine Rausche mit tiefen Gumpen. Leroy konnte noch eine Bachforelle fangen. Gegen 19.30 Uhr beendeten wir den schönen Angeltag. Wir konnten insgesamt etwa 25 Fische (Bach- u. Regenbogenforellen) fangen…für ein uns unbekanntes Gewässer schon mal nicht so schlecht – wir kommen sicher wieder!

tl Björn

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