Im ersten Schritt wurden ehrenamtliche Helfer in den Angelvereinen gesucht. Allen Helfern wurden in Vorträgen die Lebensweise der Biber erklärt und vermittelt Biberspuren richtig lesen und auswerten zu können. Im zweiten Schritt wurden die Streckenabschnitte, vorzugsweise im eigenen bekannten Fußabschnitt, zugeteilt. Im Januar und Februar 2016 sollte dann jeder „Kartierer“ seinen Streckenabschnitt  begehen und eventuelle Sichtungen und Spuren anhand von Fotos und einem Fragebogen dokumentieren. Im dritten Schritt konnten die Kartierer auf der Internetplattform  http://www.biberschutz.de/start ihre Ergebnisse in Kartenausschnitten eintragen.

 

Die Ergebnisse der Biberkartierung 2016 wurden nun ausgewertet, hier die Mail von Frau Dr. Tonja Mannstedt (NABU Deutschland, Gruppe Laatzen):

„Insgesamt 65 Ehrenamtliche haben im Januar und Februar die Ufer der Leine und ihrer wichtigsten Zuflüsse auf Biberspuren untersucht. Das Untersuchungsgebiet erstreckte sich in diesem Jahr erstmals über die gesamte Region Hannover sowie den nördlichen Landkreis Hildesheim. Die Auswertung der Biberspuren hat ergeben, dass es derzeit mindestens 34 Biberreviere in der Leineaue zwischen Schwarmstedt und Gronau gibt. Drei weitere Reviere befinden sich an der Innersten zwischen Ruthe und Hildesheim. Wir schätzen den Bestand in der Region Hannover-Hildesheim derzeit auf 120-150 Tiere. Allein 26 der insgesamt 37 erfassten Reviere liegen in der Region Hannover, acht Reviere sogar im Stadtgebiet der Landeshauptstadt.“

 

Ich selbst konnte einige Biberspuren in meinen Streckenabschnitt entdecken…leider erschwerte das damalige Hochwasser eine eventuelle Sichtung.

Fortsetzung folgt…

tl

Björn