Gerade bei sehr weichen Ködern oder beim Meeresangeln passiert das schon häufiger und Fehlbisse, durch den losen Haken, sind vorprogrammiert. Zudem ist eine Hakenspitze bei der normalen Montage im Gummifisch versenkt und beeinträchtigt das Spiel des Gummifisches. Rainer Korn hat die Idee mit dem Magneten bereits in der „Kutter & Küste (Heft Nr. 54)“ vorgestellt. Jens hat diese Idee aufgegriffen und mal eine ausführliche Bastelanleitung für einen Heilbutt Köder erstellt. Er nutzt hierbei allerdings einen stärkeren Magneten den er doppelt verklebt, um so eine höhere Tragkraft des Drillings am Gummifisch zu erreichen. Zudem „fängt“ der stärkere Magnet, gerade im Salzwasser, den hier etwas steiferen Stinger besser wieder ein!    

 

Zubehör:

·         Gummifisch

·         Neodym Magnet (8mm x 4mm x 1mm) 2Kg Tragkraft. Preis: ca. 16€/100 Stück inkl. Porto

·         Gel-Sekundenkleber (ohne Weichmacher)

·         Cutter Messer

·         Stabiler Drilling

·         Sprengring

·         Vorfachschnur

·         Optional Doppelquetschhülsen und Quetschhülsenzange

 

1.     Geeigneten Gummiköder auswählen

2.     Lage des Drillings am Gummiköder bestimmen

3.     Daraus ergibt sich die Lage des Magneten am Köder

4.     Lage des Magneten im Gummiköder markieren

5.     Zwei Magneten für stärkere Magnetkraft mit etwas Sekundenkleber zusammen kleben.

6.     Aussparung in der Grösse des Magneten mit dem Cutter Messer aus dem Gummifisch herausarbeiten.

7.     Aussparung mit Gel-Sekundenkleber füllen.

8.     Magnet einsetzen und mit einem nichtmagnetischen Gegenstand (Zahnstocher) andrücken. Ausreichend aushärten lassen, ca. 30 Minuten.

9.     Zubehör für die Befestigung der Stingerhaken mit Qutschverbindungen

·         Salzwasserfeste Vorfachschnur 1mm

·         Sprengring

·         Drilling

·         Doppelquetschhülsen

·         Quetschhülsenzange

10.  Schlaufe mit Quetschhülse durch den Drilling legen.

11.  Hülse verquetschen und das Schnurende mit dem Feuerzeug verschmelzen.

12.  Schnur mir Quetschhülse durch den Sprengring legen und Länge des Stingers bestimmen. Nicht zu kurz wählen, damit ein Köderspiel noch gegeben ist. Aber auch nicht zu lang wählen, damit sich der Stinger nach einem Fehlbiss oder Hänger auch wieder selbst fangen kann.

13.  2. Quetschhülse verquetschen und auch das Schnurende verschmelzen. Fertig ist der Stingerhaken.

14.  Beispiele für Gummiköder mit Stingerhaken am Neodym Magneten.

tight lines

Jens